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Hessentag in Kassel 14. bis 23. Juni 2013

Klima- und Umweltbewusster Hessentag

Der Hessentag 2013 in Kassel – das sind 10 Tage zum Feiern, aber auch 10 Tage mit der Chance zum Nachdenken und Lernen. Nachdenken auch und besonders über die Auswirkungen der Großveranstaltung auf Umwelt und Klima. Und Nachdenken über das persönliche Verhalten der Besucherinnen und Besucher. „Wir wollen zeigen,“ so der stellvertretende Hessentagsbeauftragte Manfred Merz „dass eine Großveranstaltung wie der Hessentag durch aus klimaschonend laufen und bei den Gästen einen Aha-Effekt auslösen kann.“

Einen „Klima- und Umweltbewussten Hessentag“ zu organisieren, hat die Kasseler Stadtverordnetenversammlung bereits im Juni 2012 beschlossen und damit einen entsprechenden Auftrag an das Hessentags-Team erteilt. Als 10-Tage-Feier mit sicher mehr als 1 Million Gästen scheint der Hessentag allerdings erst einmal nur eines zu sein: Eine Belastungsprobe für das Klima und die Umwelt, weil mit zehntausenden von zusätzlichen An- und Abfahrten unweigerlich Abgase und sonstige Emissionen entstehen und weil auf den Bühnen, den Straßen und sonstigen Veranstaltungsorten Energie, Nahrungsmittel und viele weitere Materialien verbraucht werden.

Doch es geht auch anders: An einem der großen Innenstadtstandorte des Hessentags 2013, genauer gesagt rund um die Bühne Wilhelmsstraße, soll vom 14. – 23. Juni 2013 gezeigt und gelebt werden, wie Energieerzeugung, Veranstaltungstechnik, ja selbst der Verbrauch von gekühlten Getränken klimaschonend erfolgen kann und die Besucherinnen und Besucher selbst ihren Beitrag zum Schutz von Klima und Umwelt leisten können.

Der Hessentag 2013 will seinen Gästen nicht nur ein einzigartiges Erlebnis bieten, sondern auch zu einem bewussten Verhalten in Bezug auf Klima und Umwelt anregen. So haben zum Beispiel Studenten der Uni Kassel einen CO2-Rechner entwickelt, mit dessen Hilfe die persönlich verursachten CO2-Emissionen berechnet werden. Das Programm gibt auch konkrete Tipps zur Vermeidung und Verminderung und macht die Erkenntnis in einem benachbarten Areal erlebbar und fühlbar. Das klingt spannend. Ebenfalls in direkter Nachbarschaft wird auf der Hessentagsstraße über ein Aufforstungsvorhaben im Habichtswald informiert und dafür um Spenden geworben.

Überhaupt kann jeder Besucher zu allererst selbst durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Reduzierung von Emissionen beizutragen: Mit einem attraktiven Zug-, Bus- und Straßenbahnangeboten, leicht verständlichen Konzepten für Radfahrer und einer regionalen und überregionalen Mitfahrbörse soll der Hessentag von vorneherein so angelegt werden, dass Autofahrten möglichst vermieden und klimaschonende Verkehrsmittel genutzt werden.

Nicht vermeidbare Emissionen werden – so haben es die Stadt Kassel und die Städtische Werke gemeinsam vereinbart – durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen: Jede Tonne, die beim Hessentag entsteht, wird an anderer Stelle wieder eingespart. In Summe rechnen die Städtischen Werke hier mit rund 20.000 Tonnen CO2, die ausgeglichen werden müssen. Das Ziel heißt „Klimaneutraler Hessentag“. Hier wird die Stadt Kassel von den Städtischen Werken beraten und unterstützt, denn klimafreundlich sind die Werke schon lange.

In der „AG Klima- und Umweltbewusster Hessentag“ arbeiten folgende Einrichtungen mit: Universität Kassel – Klimzug, Klimaanpassungsakademie, Regionalmanagement Nordhessen, Städtische Werke Kassel / Kasseler Verkehrs Gesellschaft, KasselWasser, Die Stadtreiniger, Stadt Kassel mit verschiedenen Fachbereichen, unter anderem Amt für Straßenverkehr und Tiefbau, Umwelt- und Gartenbamt, Hessentagsteam. Leitung: Manfred Merz, stellvertretender Hessentagsbeauftragter.

Städtische Werke AG

Die Städtische Werke AG haben mit der Einführung des Naturstroms als erste deutsche Großstadt alle Tarifkunden komplett auf Strom aus regenerativen Quellen umgestellt. Sie sind der Ansprechpartner Nr. 1 für Kassel und Nordhessen in allen Fragen rund um Energie.  ... weiter zum Thema: xy Öffnet im neuen Fenster

Städtische Werke
Städtische Werke AG

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The Electric Hotel

Ein Projekt des Kasseler Künstlers Sebastian Fleiter. Das „Electric Hotel“ ist eine mobile Handyladestation, die ihre Energie selbst erzeugt und damit eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass Großveranstaltungen und Nachhaltigkeit kein Gegensatzpaar sein müssen.  ... weiter zum Thema: xy Öffnet im neuen Fenster

The Electric Hotel
Stadt Kassel

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